Kizomba

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 Faszinierendes Kizomba
You call it Dancing. We call it Living!
Ein emotionaler Tanz und Musikstil aus Angola und den Kapverdischen Inseln, der in der heutigen Hauptstadt des Kizomba, Lissabon, in den 80er und 90er Jahren zur heutigen bekannten Form entwickelt wurde, und nun sich über die ganze Welt verbreitet.
Ob als Mode, Tradition oder einfach nur Körpergenuss – vermutlich lässt sich die Attraktivität und das Interesse an diesem Tanz mit einem Zitat des brasilianischen Autors Paulo Coelho auf den Punkt bringen: „Eine Umarmung“, hat er in „Aleph“ geschrieben, „bedeutet, dass ich mich nicht von dir bedroht fühle, ich habe keine Angst, so nah zu sein, ich kann mich entspannen, mich zu Hause fühlen, mich geschützt fühlen und in Gegenwart von jemandem, der mich versteht.“ Ob Coelho Kizomba tanzt, ist unbekannt. Aber sonst tanzt ihn gerade die ganze Welt.

Auch die Franfurter Allgemeinen Zeitung FAZ berichtete bereits darüber:
MODETANZ KIZOMBA : In spielerischer Umarmung
VON DANIEL HAAKSMAN

Ein Tanz aus Angola, hat die Welt erobert – auch in Deutschland gibt es kaum eine Tanzschule, die ihn nicht unterrichtet.
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/der-angolanische-tanz-kizomba-erobert-die-welt-15321491.html?GEPC=s2
Auch in Regensburg ist Kizomba nicht mehr weg zu denken. Sogar bis hin zum Flashmob in der Regensburger Altstadt wird es hier schon getanzt.
Im Bild tanzen wir gerade auf der steinernen Brücke in Regensburg. 
Daraus entstand ein tolles Video, was ihr euch bei Youtube anschauen könnt:
Diese Homepage entstand aus brennender Leidenschaft heraus, und auch aus Zorn über den Schindluder der mit dem Begriff Kizomba getrieben wird. Nach dem Yin Yang Prinzip entsteht auch immer das Schlechte, wenn etwas Gutes entsteht. Und in der Schönheit, ist auch die Hässlichkeit enthalten.
Ohne Respekt und Ausbildung stürzten sich Tänzer auf das neue "Tanz-Produkt", um es gewinnbringend zu vermarkten. Dadurch wurde es verfälscht, ja muss manchmal sagen, vergewaltigt. Die in diesem Tanz enthaltene afrikanische Kultur mit Füssen getreten. Kolonialismus 2.0
Hier könnt ihr über ein Kizomba Dinge erfahren, die ich so gut ich konnte an die Realität heran geführt habe. Auf das, was es wirklich zu sein scheint.
Kein Tanz, sondern eine Lebenseinstellung. Eine innere Tanzkunst.
Unendliche Workshops, hauptsächlich bei portugiesischen und angolanischen Lehrern, unendliche Gespräche, persönlich und per Internet und Telefon, mit Menschen, die damals dabei waren als in Lissabon alles begann, so wie Mestre Petchu z.B. und Tanzen bis zur einer Art meditativen Erschöpfung, einem Rausch, wo die Kizomba-Energy sich entfalten konnte, um so schnell wie möglich die Zeit auf zu holen, die wir bisher verpasst haben, und aus dem ganzen die Wahrheit heraus zu filtern.
Wie man im Bild links sieht, sind wir nicht mehr die Jüngsten, aber wir geben alles.
Also um Youtube-Stars zu werden, sind wir nicht mehr Jung genug. Aber um euch zu zeigen, wie man Kizomba tanzt und fühlt, haben wir gute Vorausetzungen.
Noch nie war ich so froh, fast fließend portugiesisch zu sprechen. Ohne Portugiesisch-Kenntnisse, bleibt einem vieles verborgen. Dinge, die wirklich wichtig sind, um zu verstehen.
Nun möchte ich euch hier vermitteln, was der Portugiese in mir erfahren und gefühlt hat, bei den vielen "Kizomba-Safaries". Da ich seit 1965 in Deutschland bin, habe ich auch die deutsche Kultur in mir, und versuche ein Interface zu sein, für diese völlig verschiedenen arten zu leben und zu fühlen. Auch durch die Tatsache, das meine Lisa waschechte Germanin ist, und sie ohne portugiesisch Kenntnisse mit diesem Tanz begann, und bei unserer Ausbildung immer dabei war, wird klar, dass ihr auf die Informationen auf dieser Seite immer zurückgreifen könnt.
Wir leben Kizomba. Es nur zu tanzen ist zu wenig um es zu vermitteln. Alle meine Aussagen hier sind beweisbar und nachprüfbar. Sie haben Linien, denen man folgen kann, und unzählige Zeitzeugen. Und teilweise sogar schon geschichtlich und kulturell dokumentiert.
Damit können Fake-Kizomba-Lehrer nicht dienen. Sie reden nur um den heissen Brei herum, steigen schnell aus so einer Unterhaltung aus, und versuchen dich mit ihren Charme und tänzerischen Fähigkeiten zu überzeugen. Das ist leicht den die wenigsten kennen sich mit Kizomba aus, und fallen immer wieder auf die "Every-Bodys-Darling"-Maskerade herein.
Doch wie erkennt man einen kompetenten Lehrer? Zunächst muss seine Line immer in einem Palop-Staat enden. (
PALOP ist die Abkürzung für países africanos de língua oficial portuguesa, auf deutsch afrikanische Staaten mit Amtssprache Portugiesisch. Diese Staatengruppe besteht aus den ehemaligen portugiesischen Überseeprovinzen, die Portugiesisch als Amtssprache führen. Dies sind im Einzelnen: Angola, Mosambik, Guinea-Bissau, São Tomé und Príncipe sowie Kap Verde).
Ein Angolaner oder Portugiese der in Frankreich oder sonst wo lebt ist so ein Fall. Aber endet die Linie irgendwo in einem anderen Land, bei einem Menschen der nicht portugiesisch spricht, dann vorsicht. Natürlich gibt es tolle Lehrer, die kein Portugiesisch sprechen, die empfehlenswert sind, aber auch sie müssen irgendwann bei einem "Palop" gelandet sein, bzw. von ihm gelernt haben, ansonsten vorsicht! Diese Leute lächeln freundlich, und tun erhaben, also wäre man bei ihnen genau richtig. Konfrontiert man sie aber mit Wissen, dann beginnen sie zu lachen und winken schnell ab, oder werden sogar pampig. Verständlich, denn mehr haben sie meist nicht in der Hand ausser so "Verhaltenstricks" um die Bedenken zur Seite zu reden.
Nemanja Sonero aus Serbien z.B. ist so eine Aussnahme. Gelernt bei einem angolanischen Konsulatsmitarbeiter in Serbien, und spricht portugiesisch. Perfekt!
Und in Frankreich endet keine Linie. Es gibt kein Französisches Kizomba. Frankreich hat NICHTS damit zu tun, ausser den Namen zu stehlen, für einen anderen Tanz, den sie erfunden haben, und nicht mehr viel bis gar nichts damit zu tun hat. Der Tanz ist nicht PALOP.
Natürlich wird sich niemand der sich als Anfänger für den Tanz interessiert auf solche Diskussionen mit Lehrern einlassen. Ihr werdet wohl oder Übel erst einmal Geld spekulativ investieren müssen, um zu sehen, mit wem ihr euch einlässt. Diese Seite hilft euch, echtes Kizomba von Fake zu unterscheiden. Doch eins gleich hier vorne weg: Kizomba wird nicht mit den Händen geführt, sondern mit dem Rest des Körpers (Schnidelwutz-Bereich ausgeschlossen!). Um also zu führen und geführt zu werden, braucht man Kontakt. Es heisst ja auch, Art of Connection. Wenn euch also jemand erzählt, man bräuchte diese Nähe nicht unbedingt, wenn einem das unangenehm ist, dann mag er/sie gute Tänzer sein, gute Lehrer, und auch sonst so schnuckelig, aber sie haben keine Ahnung vom Kizomba. Es ist wie beim Tango-Argentino, was dann auch erklärt, warum man Kizomba auch African-Tango nennt.
Sollte aber nun jemand den Tanz meiden wollen, weil er diese Nähe als unangenehm empfindet, der sollte sich Therapieren lassen, den Umarmungen sind heilend, wie man auch hier nachlesen kann: Kizomba-Energy
Ich habe viele Anfänger in meinen Kursen, die damit ein Problem haben. Aber wenn sie dann im Workshop dazu angehalten werden, dann legt es sich sehr schnell. Nach 3 Stunden (so lange dauern meine Anfänger Kurse, weil weniger eher kontraproduktiv ist) haben 99% kein Problem mehr damit, und lächeln, und wollen mehr davon, den es tut so gut.
Zu dem 1% kann ich nur sagen, was man aus Lissabon in solchen Fällen hört: Wer damit ein Problem hat, kann kein Kizomba tanzen.
Lissabon - Hauptstadt des Kizombas
Kizomba-Safari in Lissabon.
Einige Reisen nach Lissabon muss man schon absolviert haben um zu verstehen. Wobei Partys und Workshops bei einheimischen Lehrern gleich wichtig sind!
Und hier findet man sie alle. Aus allen PALOP-Staaten. Lissabon ist für diesen Tanz das reinste Paradies.
 
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