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Kizomba-Ausbildung

Kizomba Ausbildung? Ja!

Warum wurde ein Ausbildungssystem geschaffen? Was sind die Schwerpunkte bei unserem Ausbildungssystem? Was hat man zu erwarten? Was unterscheidet es von anderen Workshops?
Seit 2015 unterrichten wir Kizomba. Seit 2013 recherchiere ich darüber. Was mir dabei begegnete, macht mich nicht wirklich zum Freund hiesiger sog. Kizomba-Lehrer. Was da für Märchen erzählt wwerden...unglaublich.

Das sog. Kizomba wurde auf das Erlernen von ein paar Grundschritten reduziert, danach geht es an das Figuren lernen. Man reist von Workshop zu Workshop, um die sog. Figuren am nächsten Tag wieder zu vergessen. Die Handys quellen über vor Videos die man gemacht hat, und sich es dann nicht mehr anschaut, um es zu üben. Bis auf ein paar Ausnahmen natürlich. Es gibt immer Ausnahmen, auch wenn ich hier verbal scheinbar alle über einen Kamm schere. Das sind beneidenswerte Naturtalente. Die sind schon mit Kizomba auf die Welt gekommen.
Aber da muss ich auch die Schüler dieser sog. Kizomba-Lehrer kritisieren. Die glauben tatsächlich nach einen 1-Stündigen Anfänger Workshop in einen Inermediate-WS gehen zu können, und sind dann selbst auch Intermediate. Und danach besuchen wie einen Advanced-WS und kommen als Advanced wieder raus.
Und? Funktioniert nicht, richtig? Auch schon gemerckt? :-)
Warum? Weil die Kizomba-Grundschritte und Techniken nicht wirklich beherrscht werden. Nicht verinnerlicht sind. Und Kizomba besteht NICHT nur aus Schritten. Deshalb dauern unsere Anfänger-Workshops 3 Stunden. Und ich weise immer darauf hin, dass sie nach den WS erst einmal den Stoff verinnerlichen müssen auf Partys, bevor sie den nächsten Schritt gehen können. Sie sind nach den 3 Stunden lediglich fortgeschrittene Anfänger. Mehr nicht! Viele wiederholen unseren Anfänger-Kurs deshalb sogar bis zu 3 mal, bevor sie zum Grundseminar 2 kommen.
Das entscheidende ist nämlich zu erkennen, dass das, was als Kizomba-Grundschritte allgemein gelehrt wird, nur ein Grundgerüst sind. 
Wenn die Kizomba-Grundschritte als Grundgerüst klar sind, müssen wir erst sie weiter verändern und zu variieren. Das ist nämlich der Stoff aus dem die Figuren gebastelt werden um euch gewinnbringend zu beschäftigen. Diese Idole kochen nämlich auch nur mit Wasser. Das ist der Stoff den ihr erst lernen müsst, nicht die Figuren. Figuren sperren euch ein. Ihr könnt nicht frei nach der Musik kreieren und kombinieren. Ihr könnt nur eure Figuren und ein Grundschritte-Grundgerüst.
Wenn überhaupt.
Besonders bei den Saidas wird es kompliziert. Viele behaupten sie können es, aber ich kann oft nichts davonerkennen. Sie biegen sich selbst weg oder schieben die Frau mit der Hand weg. Doch niemand hat ihnen anscheinend das eigentliche Instrument der Saida erklärt. Die Torsion.
Im Bild recht sowohl bei mir als auch bei den Damen zu erkennen. Alles andere passiert von alleine. Ohne diese Torsion passiert bei der Saida gar nichts.
Der Schritt behält die Richtung bei, aber der Oberkörper zeigt in die Ecke. Zumindest beim Üben. Später dann reicht ein kleiner Impuls, wenn man es drauf hat.
Erfahrene Kizombeiros beherrschen das. da reicht ein kleiner Impuls. Deswegen sieht man es nicht, wenn man versucht sich was abzuschauen. Von Videos, oder anderen. Das muss erklärt werden!
Workshop mit Antonio Bandeira in Lissabon.
Achtet auf die Körperhaltung bei der saida.
Das war für Antonio sehr wichtig. Steif gehen Saidas nicht.
Dazu gab es vorher sogar Gymnastische Übungen!
Oben schrieb ich, Kizomba besteht nicht nur aus Schritten.
Um Orange zu bekommen, muss man Gelb und Rot mischen.
Wenn man die Grundgerüst-Motorik, das erlernen der Schritte, mal als Gelb bezeichnet, reicht es nicht, es als Orange, besser gesagt als Kizomba zu bezeichnen. Da fehlt noch das Rot.
Das ist das, was innen passiert. Das Leading und Following. Die inneren Bewegungen und die innere Einstellung, sozusagen.
Und das war für mich als Qi Gong und Tai Chi-Lehrer ein gefundenes Fressen. Auch in Anlehnung an das Tui-Shou (Pushing-Hands) aus dem Tai Chi Chuan, was NIE aus den Händen bzw. Armen kommt, sondern IMMER aus dem Körper (Chi-Bewegung), habe ich eine Kizomba-Ausbildungsform entwickelt, das Kizomba Body-Talk.
Genau genommen muss der Mann sich selbst betanzen. Die Frau wird nicht kontrolliert. Das macht sie selbst, den sie ist immer bei uns. Wenn der Mann sich nicht bewegt, passiert gar nichts. Ich meine nicht die Hände/Arme. Ich meine den Mann als Ganzes. Der Mann führt durch sich selbst. Durch sein Körper. Die Frau ist mit dem Mann verbunden. Sie spürt ihn, und tanzt dann ihren Teil. Sie hört zwar die Musik, aber sie tanzt nicht selbstständig danach, sondern sie tanzt nach den Signalen des Mannes. IMMER! Auch wenn es ihr nicht gefällt. Egal was er tut, sie ist bei ihm. Wenn das was sie spürt, fühlt, die Energie, deckungsgleich ist mit dem was sie hört, dann fängt sie an zu lächeln. Kizomba-Energy.
Warum ihr noch nie davon gehört habt, und wie ich darauf komme? Weil man ein geschultes Auge braucht um es zu erkennen. Nach 20 Jahren Unerricht mit Qi Gong und Tai Chi habe ich das. Ich beobachtete schon viele hunderte von Menschen um zu sehen, bewegen sie ihre Arme, oder ihr inneres? Ist es Kraft und Verstand oder Chi (Lebensenergie) und intuition? Ist es kontrolle oder Leben?
Und genau das habe ich bei den Tänzern in Lissabon erkennen können. Die gleichen natürlichen inneren Bewegungen wie beim Tai Chi.
Sie bewegen sich absolut natürlich. Und das ist genau das, was im unseren westlichen Kulturkreis völlig unbekannt ist. Hier wird versucht alles mit Verstand und Kontrolle zu beherrschen. Kizomba aber ist ein Tanz von einem "Natur-Volk". Keine technische Angelegenheit. Es kommt von innen. Das ist ein Teil des "Rot`s" was fehlt. Dem Kizomba-Body-Talk widme ich in meinen Anfänger-Kursen ca. 45 Minuten. Danach sind die sog. Anfänger nicht mehr wieder zu erkennen. Dann beginnen sie sich zu verbinden und mit ihrem Körper zu komunizieren.
So erlangt man das Wesen eines angolanischen Tänzers. Das braucht man für Kizomba.
The Art of Connection.
Elemente unseres G2 Kizomba-Seminars 19.05.2019. Frei getanzt. Keine Choreo.
Deshalb ist es bei uns nie wirklich perfekt, weil echt und spontan.
Und die Musik ist der Master. 
Und hätten wir den Tanz danach wiederholt, würde es wieder anders aussehen. Jeder Tanz ein Unikat.
Mit Figuren lernen ein teures und langwieriges Unterfangen.
Das andere Teil des „Rot`s“, ist die Musikalität.
Wenn ich sehe, wie Leute die von den 32 Phrases im Ghetto Zouk noch nie was gehört haben, ihre Figuren durchboxen, obwohl die Musik plötzlich das Thema wechselt, zum Beispiel ruhig ohne Bass... Und die rumpeln einfach gefühllos weiter. Grauenhafter Anblick. Besser kann man der Frau gar nicht zeigen, wie gefühllos Mann ist. Und wie wichtig einem dann das eigene Ego ist.
Das ist nicht gut. Die Musik ist immer der Master. IMMER!
Die Männer rumpeln ihre Figuren ab, weil sie unflexibel sind. Nicht Kreativ. Das einzige was sie haben sind ihre Figuren. Ohne sie sind sie verloren. Sie haben die Basics nicht verinnerlicht, kennen keine Variationen, und wissen nicht wie man beim Kizomba führt.

Man kann also sagen, dass das „Rot“ die Gefühlsebene ist, das Energetische, die Seele des Kizombas. Auch das kann man üben. Darauf gehe ich auch mit Erklärungen und Übungen in unserem Unterricht mit ein.
Das und noch viel mehr...
Zusammen mit den Grundschritten vermischt, wird es dann zu Kizomba.
Probiert es, und lasst euch Zertifizieren von uns.
Hier zu sehen: Kizomba Klassisch Intermidiate & Advanced mit Truques mit Lisa & mir.
Das Video entstand beim Aufbau-Training einer Regensburger Kizomba-Choreo die ich kreiert habe.
Das ist der erste Teil.
Eigentlich mag ich keine Choreos. Aber wenn man es verstanden hat, kann man selber Figuren kreieren, die ja nichts anderes sind als Choreografien.
Das Ziel unseres Ausbildungskonzepts ist, euch auf den gleichen Weg zu bringen und selber kreativ zu werden.
G1 + G2!
 
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